Mutter zu Rathe; ihr scheukte er einen großen Korb voll Birnen, und fragte stets:Ist es auch genug, willst Du auch mehr?" Dann fragte er weiter:Wie verkaufe ich die Früchte am besten?" Es ward ausgemacht, daß ein Theil der Früchte frisch verkauft, ein anderer zu glei­chem Zwecke getrocknet werden solle. Fritz war in großer Aufregung, er war zum ersten Mal im Leben ein Han­delsmann. Er fragte alle Schulgefährten, ob ihre Eltern nicht Birnen kaufen wollten? Er redete die Nachbarn an und bat sie, Käufer für ihn anzuwerben. Alle hatten ihre Freude an deni hübschen Knaben und der großen Wichtigkeit, womit er seinen Handel betrieb.

Tagebuch. 23

353

zu leben, aber nicht sehr viel darüber. In deni kleinen Garten neben ihrem Hause stand ein besonders großer Birnbaum, welcher nur in jedem siebenten Jahre nicht zu tragen pflegte, sonst aber jährlich fast überreichlich. Als Fritz sieben Jahre alt war, erhielt er an seinem Ge­burtstage den Baum zum Geschenk.Bon dem Erwäge seiner Früchte sollst Du Dich kleiden, Fritz," sagte sein Vater,sei daher sparsam und verschwende nicht." Nachdem die Früchte abgenommen waren, ging Fritz mit seiner