hob das Haupt; ihr Blick fiel auf den Grafen, der am Frühstückstische stand; sie ward bleich wie der Tod. Der Graf näherte sich und ergriff ihre Hand: „Ich wünsche Ihnen Glück," sagte er, „man sieht Ihnen noch den Schlaf, den Traum dieser Nacht au. Vielleicht war es ein seltsamer Traum, vielleicht spiegelte sich Erlebtes und Nichter- lebtes darin ab; es giebt Menschen, über deren ganzes Geschick Ein Augenblick entscheidet; so kann ja auch Ein Traum eine lange oder kurze Vergangenheit durchleben lassen. — In meiner Jugend erzählte man mir von einem Zauberer, der öfter junge Mädchen in Blumen oder Bäume
Die Frühstücksglocke ertönte; Elina schwankte in das Gemach, wo ihre Mutter, ihre Geschwister sie erwarteten. Laut weinend sank sie in die Arme derselben; Alle waren erstaunt. „Was ist Dir, Elina? was betrübt Dich? Bist Du traurig, sechszehu Jahre alt zu sein?" — Elina er-

