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Roselinde.
Bist Du wirklich mein Herr Mordi?
Mordi.
Gib mir schnell vom Lebensbalsam,
An dem Herzen sitzt der Tod mir.
Rosclinde hält ihm die Lalsamflalchc an dir Lippe». Da! da! trinke!
Mordi trinkt.
Ach, wie heilsam!
(St trinkt mehr, steht auf.)
Liebe, liebe Roselinde,
Sieh schon bin ich ganz genesen.
Roselinde.
Ach, wie bin ich nun so glücklich,
Daß Du jetzt ein Mensch geworden,
Aber wirst Du auch nicht wieder In ein Ungeheu'r verwandelt?
Mordi.
Sei nicht bange, Rosclinde.
Du hast mir mit Deinen Händen Freundlich meinen Kopf gestreichelt,
Der so furchtbar häßlich aussah,
Und das löste allen Zauber.
G r i m tu, Lina'6 Mährchmb. 1. 8

