2Cuf der Höhe ruht der Sänger, Mild umspielt vom Abendwind Zu den Füßen seiner Lieben; Neben ihm ein lieblich Kind.
Unter ihm auf blauen Wellen Still dahin die Schiffe zieh»,
Und die alten Schlösser schauen Ernst aus dunklem Blättergrün.
Ueber ihm regt seine Schwingen Stolz ein silberweißer Schwan, Und der Abendstern blickt grüßend Den verzückten Dichter an.
Aus den Felsenritzen tönet Neckischlust'ger Gnomen Chor; Ueber ihren braunen Häuptern Lacht ein bunter Blüthenflor.
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