mein Geschäft gleich mit dir abzuthun (denn ich muß diese Nacht noch eine Reise von hundert Meilen machen) so sag mir, was willst du sür deine drei Heller haben?"

Da merkt? klein Friederlcin aber wohl, daß er's weder mit einem Menschen, noch mit einem Dampfe zu thun ha­be, sondern daß es wohl ein starker Berggeist sein müsse, der seine drei Hellcrlein darum haben wollte, weil sie aus dem Kupfer geprägt seien, das aus der Tiefe dieser Berge vielleicht gegraben wäre. Denn er war gar listig und klug. Deßwegen antwortete er auch zu ihm, und sprach: Ja, einen meiner drei Hellcrlein wollt ich dir wohl ge­ben, wenn du mir ein Vogelrohr geben wolltest, mit dem ich jeden Vogel erlegen kann, auf dem ich daraus schieße."

Da reichte ihm der Graue schnell, und ehe Frieder nur sehen konnte, woher er es nahm, ein schönes Vogelrohr dar, das war bald noch einmal so lang als klein Frieder­lein selbst. Aber Frieder sprach:Ja, vorher muß ich's auch erproben, ob's gut ist, eh' ich dir's bezahle!" und merkte sich ein Blatt an einem fernstehenden Baume, und schoß darnach, und das Blatt flog weg, als ob es nie da­gewesen wäre. Da reichte ihm Frieder fröhlich den Hel­ler. Aber der Graue sagte:Du hast dir eben nichts Besonderes gefordert. Nimm dich nun mehr in Acht bei dem zweiten Heller, und fordere dir etwas Besseres."

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