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vor, und das Scidcnkaninchen ging auch hinter seinem Siebe hervor, und schmeichelten einander, und versprachen sich Treue und Freundschaft so lange sie lebten.

Und als nun am andern Morgen die Hunde angebun­den waren, kam das fromme Mädchen, die Herrin der Thiere, und machte das kleine Stäbchen auf, und rief der Katze:Mimi, Mimi, Mimikätzchen, komm!" und dem Kaninchen rief sie:Hänschen, Hänschen, komm." Da sprang das Kätzchen und das Kaninchen aus dem Stäb­chen heraus in den Hof, und schmeichelten ihr, und waren gar freundlich mit einander, und spielten mit einander, und sprangen einander nach, und purzelten über einander herum, und zogen sich im Spiel einander an den Ohren, die Katze das Kaninchen, und das Kaninchen die Katze, daß das Mädchen sich sehr darüber freute, und seiner Mutter hinauf rief:Mutter, liebe Mutter! komm doch, und sich mein Mimikätzchen und mein Hänschen mit einander spielen!"

Da kam ihre Mutter herab, und brachte einen Tel­ler mit Milch, und stellte ihn hin, und lockte den beiden freundlichen Thieren, und ließ sie die Milch trinken. Da setzten sie sich recht einträglich zusammen hin, und schlapp­ten mit ihren Zünglein die Milch, und das Kätzchen knurrte nicht, wie es sonst die Katzen tbun, wenn andere Thiere