Geschäft erlernen, das sie dereinst ernähre. Zu welchem Gc- schüft denkst du, daß ich sie thun soll?"

Da antwortete ihr die Amme;Glückselig seid Ihr, daß Ihr selbst daran denket. Ich befürchtete, Ihr möchtet Euch nicht trennen können von Euer» Knaben."

Wohl kann ich mich trennen von ihnen!" sprach Ar­mina. Konnte ich mich ja auch von meinem Vater tren­nen! Was sein muß, das muß man nicht unterlassen, ob es gleich schwer dünken mag. Die Knaben können nicht leben, wie ich lebe. Auch hatte mein Schifflcin nur Borrath auf dreißig Jahre, und die Hälfte davon muß bald vorüber sein. Was hälf's, wen» sie auch jetzt noch etliche Jahre sorgenlos lebten und dann auf einmal nichts hätten und nichts erwerben könnten, davon sie sich das Leben fri­steten. Darum ist's nothwendig, daß ich mich von ihnen trenne. Sprich nur, welch ein Gewerbe ich sie soll erlernen lassen."

Laßt sie denn selbst wählen!" antwortete die Amme.

Seht, wir sind hier nahe einer volkreichen Stadt, und heute wird dort gefeiert ein großes Fest, dazu die Leute sich hineingezogen aus allen Gegenden umher. Laßt mich auch

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und es ist Zeit, sie an einen Ort zu bringen, da sie ein

hingchn mit den Knaben, daß ich sie führe unter die Mcn-