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mitziehen. Und sie müssen gerade vor meinem Hause vorbei; da könnt Jhr's am besten sehen."
Aber Brunncnhold antwortete dem geschwätzigen Wirthe nicht, und ging hinaus, und »ahm vor dem Hofthore seine Thiere mit sich und ging nach dem Drachensteine.
Und als er nun am Drachcnstcine war, ließ er seine Thiere los von ihren Ketten, unv stellte sich hin mit ibnen in's nahe Gebüsch. Da war es Mittag. Und es kam ein großer Lraucrzug aus der Stadt. Voraus ging der König mit Thränen, und seine Tochter, die eingehüllt war in einen langen schwarzen Schleier, so daß man kaum ihre Gestalt erkennen mochte, ward hinter ihm getragen in einer schwarzen Sänfte. Nach ihr gingen die Großen des Reiches; dann folgten über hundert junge Mädchen, die trugen jede einen Lodtenkranz von Rosmarin und weißen Rosen, und eben so viel junge Knaben mitEypressenzweigen. Und hinter ihnen kam noch ein unabsehbar langer Zug vo» Bürgern aus der Stadt und von den Einwohnern des Landes.
Als dcrZug aber nun ankam aufdemDrachcnsteine, hoben stc die Königstochter aus ihrer Sänfte, und ihr Vater fiel ihr nochmals um den Hals, und nahm weinend von ihr den letzten Abschied. Dann wurden ihr die Augen verbunden und der Schleier abgenommen, und die acht Männer, die sie getragen hatten in der Sänfte, führten sie nun dic Stu-

