Fortsetzung der Geschichte des Königs Oimir en-NoomLn und seiner Söhne.

Hundertunderste Nacht.

Soviel was die beiden Könige anlangt. Nachdem nun aber die alte ZLt ed-Dawähl das Heer BahrLnis und RostemS angetroffen hatte, kehrte sie ins Dickicht zurück, holte ihr Pferd hervor, schwang sich in den Sattel und sprengte zu dem Heer der Moslems, welches Konstantinopel belagerte. Dort an­gelangt, stieg sie ab, nahm ihr Roß und führte es zu dem Baldachin, unter welchem der Grvßkämmerling saß. Als dieser sie erblickte, erhob er sich vor ihr, winkte ihr zu und rief:Willkommen dem frommen Asketen!" Dann fragte er sie, was es gäbe, und sie trug ihm ihre beunruhigenden Lügen und unheilvollen Verleumdungen vor und sagte:Ich bin um die Emire Rostem und Bahrllm besorgt, die ich mit ihren Truppen unterwegs antraf und zu dem König und seinen Leuten schickte; sie zählen nur zwanzigtausend Mann zu Pferd, während die Anzahl der Ungläubigen viel bedeu­tender ist. Ich wünschte daher, du schicktest ihnen sofort einen Heerhaufen so schnell als möglich nach, daß sie nicht bis auf den letzten Mann umkommen," und fügte noch hinzu: Eile! Eile!"

Als der Kämnierling und die Moslems diese Botschaft vernahmen, ließen sie den Mut sinken und weinten; Zät ed- Dawähl aber sagte zu ihnen:Bittet Gott um Hilfe und ertragt dieses Unglück in Geduld; ihr habt einen Trost an allen denen, die vor euch in der Gemeinde Mohammeds lebten, und Gott hat das Paradies mit seinen Schlössern für alle,