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elgene Meynungen und Ideen, ja ganze Gespräche die ihm interessant waren, auf, und hielt leider auf diese Weise das Falsche so gut als das Wahre fest, blieb viel zu lange an Einer Idee, ja man mochte sagen an Einer Sentenz hängen, und verlies dabei seine natür­liche Denk - und Handelsweise, indem er oft fremden Lichtern als Leitsternen folgte. Aurelicns Bitterkeit und seines Freundes Laertes kalte Verachtung der Men­schen bestachen öfters als billig war sein Urthcil; nie­mand aber war ihm gefährlicher gewesen als Jarno, ein Mann, dessen Heller Verstand von gegenwärtigen Dingen ein richtiges, strenges Urtheil fällte, dabey aber den Fehler hatte, daß er diese einzelnen Urtheile mit einer Art von Allgemeinheit aussprach, da doch die Aussprüche des Verstandes eigentlich nur Einmal und zwar in dem bestimmtesten Falle gelten, und schon un­richtig werden, wenn man sie auf den nächsten an­wendet.

So entfernte sich Wilhelm, indem er mit sich selbst einig zu werden strebte, immer mehr von der heilsa­men Einheit, und bey dieser Verwirrung ward es sei­nen Leidenschaften um so leichter alle Zurüstungen zu ihrem Vortheil zu gebrauchen, und ihn über das was er zu thun hatte nur noch mehr zu verwirren.

Serlo benutzte die Todespost zu seinem Vortheil, und wirklich hatte er auch täglich immer mehr Ursache, an eine andere Einrichtung seines Schauspiels zu den-

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