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de!' Nacht, ein schöner Knabe unten an seinem Bette stehe, und ihm mit einem blanken Messer drohe. Man versetzte ihn in ein andres Zimmer, allein er behauptete, auch da, und zuletzt sogar an andern Stellen des Klo­sters, siehe der Knabe im Hinterhalt. Sei» Auf- und Abwandeln ward unruhiger, ja man erinnerte sich nach­her, daß er in der Zeit öfters als sonst an dem Fenster gestanden und über den See hinüber gesehen habe.

Unsere arme Schwester indessen schien von dem einzi­gen Gedanken, von der beschränkten Beschäftigung nach und nach aufgerieben zu werden, und unser Arzt schlug vor, man sollte ihr, nach und nach, unter ihre übrigen Gebeine dieKnochen eines Kinderskelets mischen, um da­durch ihre Hoffnung zu vermehren. Der Versuch war zweifelhaft, doch schien wenigstens so viel dabey gewon­nen, daß man sie, wenn alle Thcile beysammen waren, von dem ewigen Suchen abbringen, und ihr zu einer Reise «ach Rom Hoffnung machen könnte.

Es geschah, und ihre Begleiterin vertauschte un­merklich die ihr anvertrauten kleinen Reste mit den ge­fundenen, und eine unglaubliche Wonne verbreitete sich über die arme Kranke, als die Theilc sich nach und nach zusammen fanden, und man diejenigen bezeichnen konnte, die noch fehlten. Sie hatte mit großer Sorgfalt jeden Theil, wo er hingehörte, mit Fäden und Bändern befestigt, sie hatte, wie man die Körper der Heiligen