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lernen; es war ihr HauShaltungsprincip, und sie mochte nicht unrecht haben, daß man mit Nachbarn und Nach­barinnen im besten Vernehmen und immer in einem ewi­gen Gesälligkeitswechsel stehen müsse. Von einer Ver­bindung zwischen ihr und Lvthario schien gar die Rede nicht zuseyn, die beyden Schwestern hatten sich viel Zu sagen, der Abbe schien den Umgang des Harfen­spielers zu suchen, Jarno hatte mit dem Arzt öftere Conferenzen, Friedrich hielt sich an Wilhelmen, und Felir war überall, wo es ihm gut ging. So vereinigten stch auch meistentheils die Paare auf dem Spaziergang, indem die Gesellschaft sich trennte, und wenn sie zusam­men seyn mußten, so nahm man geschwind seine Zuflucht zur Musik, um alle zu verbinden, indem man jeden sich selbst wieder gab.

Unversehens vermehrte der Graf die Gesellschaft, seine Gemahlin abzuholen, und, wie cs schien, einen feyerli« chen Abschied von seinen weltlichen Verwandten zu nehmen. Jarno eilte ihm bis an den Wagen entgegen, und als der Ankommende fragte, was er für Gesellschaft finde? so sagte jener in einem Anfall von toller Laune, die ihn immer ergriff, sobald er den Grafen gewahr ward: Sie finden den ganzen Adel der Welt beysam- Men, Markesen, Marqui's, Mylord's und Baronen, ks hat nur noch an eincm Grafe» gefehlt. So ging man die Treppe hinauf, und Wilhelm war die erste Person, die ihm im Vorsaal entgegen kam. Mylord!