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nichts davon wissen. Hat ihn Gott nicht mit Recht auch verachtet , und verlassen?
Dem versteckten Manne ist es auf sein Wort nicht zu glauben, daß sein erster Lehrer der Theologie so kurzsichtig gewesen, und in einen Zirkel herum die Göttlichkeit der Bibel aus dem Ausspruche der unfehlbaren Kirche, wiederum die Unfehlbarkeit der Kirche aus der göttlichen Bibel habe beweisen wollen. Unsre Theologen wissen gar wohl diesem Umkreise auszuweichen. Die Wahrheit dringt dem finstern Geiste selbst das Gestand- niß ab , daß er einen Lehrer bekommen, der ihm ein schön ordentliches Gebäude des theologischen Systems darboth, in dem er die Bibel nicht als göttlich voraussetzte, sondern als pur historische Urkunden, wie es andere sind, darstellte, worinn er die Offenbarung Gottes, und dann das göttliche Versprechen für die Unfehlbarkeit der Kirche erwies, erst darnach aber auf den unfehlbaren Ausspruch der Kirche selbst die göttliche Eingebung der heiligen Schriften gründete. Ist diese Ordnung , und Beweisart nicht eben so gründlich, als schön ? Was soll sie für Gebrechen haben ? Warum giebt er solche nicht an, sondern schleicht darüber hinweg ? Und noch will er Zweifel haben, an der Unfehlharkeir der Kirche» Wie? noch Zweifel nach dem ausdrücklichen Versprechm Gottes? Sein Zweifel wird sich in der Folge erklären: er glaubte
nicht

