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nicht mehr an Gotteswort. Hier sagt er selbst/ habe er aufgehört Katholik zu sepn, und sey wei­ter nichts, als Christ geblieben. Was für ein Christ, der nicht an Gotteswort glaubet?

ChriHenthum nach dem Evangelium, und außer der Kirche Jesu zu suchen, dazu gehört allerdings eine-Fonäung, wob y man sim ganzes Leben lang nicht zu Ende kommen möchte. Und darum macht Gmlieb nun selbst das große Be- kenntniß, daß er nicht lange mehr Christ geblie, ben. Dennoch behielt er, der Heuchler, den christlichen Namen, und das Amt eines katholischen Priesters, und Lehrers bis an sein Ende bey. Warum blieb er denn nicht seinen obigen Worten getreu, um nur zu untersuchen, ob Gott den Menschen sich geosfenbaret habe durch uniern Herrn Jesus Christus. Hier hatte er ganz gewiß zur Ueber- zeugung gelangen können. Warum wagte er sich vermessen darüber zu vernünfteln, wo alle Menschen- Vernunft schweigen, und gehorsam sich unterwerfen muß, was Gott geoffenbaret, und ob er ver­bunden sey, der schwache Eedwurm , mehr zu glau­ben , oder zu thun, als ihm seine eigene Ver­nunft sagte?' Diese nun fieng er an über das Wort Gottes hinauf zu erheben. Darum verlor er sich billig in der Irre seiner unvernünftigen Grdanken. *

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