terdienste zur christlichen Glaubens - und Lebens- strenge: das ohne höhere Einwirkung Gottes, und augenscheinliche Wunderzeichen nie hatte bewirket werden können. Diese sind auch wirklich geschehen nicht nur zu Apostelzeiten , wie ihre Geschichte lehrt; sondern auch in nachfolgenden Zeiten bis auf den heutigen Tag , wie uns die Urkunden der alten Märtyrer, und noch neuesten Heiligen unsrer Kirche bezrugen. Hiemit muß der gemeine Verstand zufrieden seyn, und man glaubt mit Vernunft. Ungläubige mögen alles laugnen r aber auch das Alles, laugnen in Thatsachen, ist unvernünftig, wo sophistische Klügeleyen nicht ein­mal anwendbar sind.

Was der finstere Geist noch alles daher schwatzt von einer ganz reinen Vernuftreligion, von einet in unser Herz geschriebenen, heiligen, oder göttli­chen Moralität, find indessen schöne Worte: wie wollen in der Prüfung sehen, ob ihnen die wah- re Bedeutung gegeben werde.

Das Komplement, so er noch unserm Hei­lande , als einem der weisen machet, ist über- flüßig, und da er verspricht, sein Evangelium nicht zu lästern, sondern vielmehr Gottes Vorsehung dafür zu preisen, was er Gutes dadurch sagen ließ, selbes mit Dank aufzunehmen, und zu ge.

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