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„auskommen möge. " Nein! es ist genug, wenn , man in seiner eigenen Religion nachforschet, ob sie wahrhaft hinlängliche Merkmahle der Göttlichkeit an sich habe, und wo nicht, daß man eine andere , und zwar diejenige annehme, die augenscheinlich ihre göttliche Einsetzung, und Fortdauer erweisen kann. Das fallt einem aufmerksamen, von Vorurtheil oder Leidenschaft unbefangenen Herzen so schwer nicht. Unfern kosmopolitischen GuttiebI ' hadern war es ihr großes Glück im Schooße der | katholischen Kirche erzogen zu seyn: sie hatten wohl |
auf ihre Vorzüge Acht haben sollen. Um seine j
Mutter zu erkennen, ists ja nicht nothwendig, > alle die weiblichen Gesichter auf Erden zur Inspektion zu berufen.
„Alle Religionsparteyen haben doch bey ihrer ^Verschiedenheit auch manches , worinn sie alle mit- /,einander Übereinkommen. " So sagt er selbst S. 15* und hier übersieht er, was er wohl hatte bemerken sollen, daß alle die Partheyen an eine Offenbarung Gottes glauben, woher sie als der gemeinschaftlichen Quelle ihren einstimmigen Glauben herlciten, und noch beybehalten. Hingegen pur allein philosophische Sekten, die an gar kein geoffenbartes Wort Gottes glauben, sondern , wie sie sagen, bloß eine Vernunftreligion haben wollen, diese sinds, die nicht einmal in drn ersten
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