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selben nun in hohe Bienfange kunstgemaß aufzupflü- -gen *)»

Uebrigens verstehet es sich von selbst, daß alle Ar­beit, welche auf dem Felde zur Kultur der Tabackspflan- ze erforderlich ist, nur bei trocknem Wetter beschäftiget werden darf, vorzüglich das Behacken, und das Einarnvr ttn.

XVII.

Diö |ttnt Gedeihen des TabackS erforderli­che Witterung.

Wenn der Taback ausgepflanzt wird, so ist demsel­ben eine andauernd feuchtwarme, ja nasse Witterung an­gemessen. Ueberhaupt ein nasser Juni. Dann aber braucht der Taback heisse trockene Tage, und war der Juni naß, so kann die folgende Zeit für den Taback nicht zu HSiß und trocken werden. Dann ist aber auch demselben ein langer Herbst erwünscht, und besonders, wenn der Sept. keine frühen Fröste hat.

Deßhalb pflanzt man auch den Taback gerne früher, weil man schon im Sept. Fröste zu erwarten hat, bis wohin dann die Blatter nicht recht auszeitigen können.

Ein kalter Juni aber halt das Wachsthum der Ta- backspflanzen noch mehr zurück, deßhalb ist es nicht ge­nug, wenn nur der Juni naß ist, er muß auch warm seyn.

Ueberhaupt hat die Witterung auf den Taback den größten Einfluß, da solcher von einem warmem Klima herstammt, und noch bei weitem Nicht aclimatisirt ist.

*) v. Strachwiy in. Band pag. 17. spricht auch noch davdn, daß die Tabackspflanzett mit dek Pferdehacke bearbeitet werden kön- nen, welches aber nach der hiesigen Methode nicht statt fin­den könnte. Eher Ware der Pflug ru gebrauchen, um das Uti, ' kraut in den Furchen und an den hohen Beeten zu vertilgen.