Forstwissenschaft.
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Aeckerich oder M a st nennt man die Eesammtheit der in einem Jahr wachsenden Samen von Eichen oder Buchen, wonach man unterscheidet zwischen Eichel- und Bucheläckerich.
Mastjahr oder Samenjahr ist ein solches, in dein die Mast oder anderer Samen reichlich gediehen ist; volle Mast, halbe Mast und Sprengmast beziehen sich ans die größere oder geringere Menge des erzeugten Samens; eine Sprengmast ist es, wenn nur einzelne Bäume Bucheln oder Eicheln tragen.
Kernwuchs werden die aus Samen erwachsenen Laubholzpflanzen im Gegensatz zu dem aus dem abgehauenen Stock erfolgten Stockausschlag auch Stock lode genannt; erfolgt der Ausschlag aus der Wurzel, so ist dieß Wurzelbrut oder Wurzelausschlag. Spätere, am Stamm von älteren Bäumen erfolgende Ausschläge nennt nian Wasser reifer. St ammlo den.
Junghölzer oder Dickungen heißen die verjüngten Bestände, so lange die einzelnen Stämmchen noch ihre sännntlichen Seitenäste bis aus ben Boden herab besitzen.
Stangenhölzer oder Raitelhölzer dagegen die Bestünde, in beneu die einzelnen Stämme noch vorherrschend in die Höhe wachsen; nachdem sie die untersten Seitenäste verloren haben.
Angehend hau bare Bestände sind solche, bei denen der Höhenwuchs beendigt ist, und vorherrschend das Wachsthum in die Dicke beginnt; mittelwüchsige oder mitte laltrige Bestände liegen in Beziehung auf Alter und Wachsthumsverhältnisse zwischen den beiden letztgenannten, ohne daß sich im Allgemeinen eine scharfe Grenze dafür angeben ließe.
Hau bar sind diejenigen Waldungen, bei denen die zur Benützung und Verjüngung des Holzbestandes zweckmäßige Zeit eingetreten ist.
Umtrieb, Umtriebszeit oder Turnus, ist die Zeit, welche von Entstehung eines Bestandes bis zu dessen Verjüngung hingeht. Gewöhnlich bezieht sich dieser Ausdruck auf mehrere im Zusammenhang bewirthschaftete Waldbestände.
Hauptnutzung begreift den aus dem Holzbestand anfallenden Ertrag; Haubarkeitsnutzung den von haubaren, ausgewachsenen Stämmen gewonnenen Holzanfall; Zwischennutzung dagegen das vom Nebenbestand anfallende Material. Nebennutzung' endlich alle diejenigen Waldprodukte, welche kein Holz sind, mögen sie vom Bestand, oder vom Boden gewonnen werden. Das Leseholz wird zwar gewöhnlich emcf) hieher gerechnet; es gehört aber eigentlich den Zwischennutzungen an.
Bezüglich der einzelnen Theile des Bauines sind folgende Ausdrücke §11 erklären:

