Bon der Pflanzung.
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Bei ganz gutem Samen und sonst günstigen Verhältnissen werden folgende Quantitäten slir 1 württemb. Quadratruthe (— 8,2 Quadratmeter, — 82 österreichische, — 96,4 bayerische, — 83,3 preußische und 91 badische Qnadratfilß) verwendet, weiln die Pflanzen vom Saatbeet ans unmittelbar an den Ort ihrer zukünftigen, bleibenden Bestimmung kommen, andernfalls kann das zwei- bis dreifache genommen werden:
Fichten 15—20 Loth, Forchen 12—15 Loth, Schwarzforchen 20—24 Loth, Lärchen 18—22 Loth, Weißtannen 2 —3 Pfund, Eschen und Ahorn 2—2'/ 2 Pfund, Hainbuchen 2 '/ 2 —3 Pfund, Akazien 20—24 Loth, Ulmen desgl., Eicheln 1—1'/ 4 Simri, Bucheln %—‘ 2 / 5 Simri (1 württenibergische Simri — 22,2 Liter, — 1,48 badische Sester — 0,6 bayerische, — 0,36 österreichische Metzen — 0,4 preußische Scheffel).
Die Unterbringung des Sameris wird in der Regel tiefer als bei den Saaten im Freien bewerkstelligt, weil der Boden locker und rein, darum auch der Luit und Feuchtigkeit der Zutritt erleichtert ist. In Riefen geschieht die Bedeckung des Samens mit der ausgehobenen Erde, indem man solche mit denn Rechen über den Samen herzieht und nachher antritt, oder mittelst einer besonderen, besseren Füllerde (Rasenasche) welche auf beit Samen gedeckt wird re.
Die Riefen für große Samen werden am besten mit der gewöhnlichen Hacke oder Haue gezogen; für kleinere Santen in lockerem, sandigem Boden drückt mau die Riefen ntit eittem 2—6 Linien breiten Holz in die Beete ein. Neuerdings wendet man hiefür den Rillendrücker an, ein 3— 4 ' langes, 2—3' breites Brett, auf dessen Unterseite 1—2 Zoll hohe, l / 2 — s / 4 Zoll starke Stäbe 4 —7 Zoll von einander entfernt aufgenagelt sind. Mit diesen Stäben nach untett wird der Rillendrücker auf das frisch gelockerte Saatbeet gelegt, und nun werden die Stäbe durch das Darauf- springett eines Mannes in den lockeren Boden eingedrückt, wodurch sich die -Rillen bilden. Anstatt die Stäbe auf der Unterseite abzurunden, zieht man eine Hohlkehle in denselben, die am Grund der Rille eine entsprechende Erhöhung veranlaßt; bei der Einsaat vertheilt sich dann der Samen in die zwei längs der beiden Seiten der Rille entstandenen Furchen, ivas besonders für solche Pflanzen von Werth ist, die bis zur definitiveit Verwendung int Saatbeet bleiben.
Bei breitwürfigen Saatett geschieht das Unterbringen des Santens durch Einhackett mit der Haue, oder dem Rechen, wie auch durch Aufstreuen von gewöhnlicher oder besserer Erde.
Beginnt der Same zu keimen, so ist ihm nachzuhelfeu, tveun

