Von der Pflanzung.

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Pflanzenreiheir; es muß dieß aber unmittelbar nach einer Boden­lockerung und Reinigung geschehen.

Die Arbeiter wenden zum Behacken oder Felgen in der Regel die gewöhnlichen, leichten Hacken oder Hauen an, und haben dabei die Gewohnheit, in das bereits gelockerte Land hineinzustehen, und dieses wieder theilweise festzutreten, was namentlich geschieht, wenn sie kleine Schritte nehmen. Man kann diesen Uebelstand vermeiden, wenn mail sie je in einem noch nicht bearbeiteten Reihen aufstellt und von dem aus in den nächsten mit der Hacke hinüber greifen läßt; es kann hiebei zwar nur je ein oder zwei Reihen bearbeitet werden, aber die Arbeit geht eben so schnell.

Wachseil von den Lanbhölzern einzelne zu sehr in die Aeste, so sind die stärksten Zweige herauszuschneiden; es kann dieß ohne Nachtheil auch im Sommer geschehen.

Ueber das Ausheben der Pflanzeil ist zu denl bereits oben Gesagten noch beizusügen, daß die Räumung in der Regel sich auf zusamnlenhüngeilde Flächeil zu erstrecken hat. Bei dein engen Stand, bei welchem wir in den Pflanzschulen unsere Forstbäume erziehen, ist es nicht wohl thuillich, einzelne Stämine aus den Reihen heraus zu nehmen.

Je stärker die Pflanzen sind, um so weniger kann man sie mit ihren sämmtlichen Wurzeln herausbekominen; es ist dieß aber auch, besonders bei den Laubhölzern nicht so absolut nöthig, wenn man nur die Pfahlwurzel Uild ihre hauptsächlichsten Seitenzweige auf eine Länge von 6 bis 12 Zoll bekommt. Der Zeitpunkt des Aushebens richtet sich weniger nach denl Alter der Pflänzlinge, als vielniehr nach ihrer Entwicklung, unb dann nach den Erfordernissen der Kulturfläche, wie weiter unten gezeigt werden wird.

Bei den Pflanzschulen ist ein Wechsel nicht so leicht ausführbar wegen der damit verbundenen Kosten, uni so nothwendiger ist es daher mit dein Anbau der einzelnen Holzartell in den verschiedenen Beeten abzuwechseln und namentlich zwischen beschattenden und nicht beschattenden einen ordentlichen Umlauf einzuführen; sodann ist es zweckmäßig, nach jedem Ausleeren eines Feldes die Bearbeitung desselben in der Art vorzunehmen, daß wieder eine andere Boden­schicht an die Oberfläche kommt, was am besten durch doppeltes Nmspaten geschehen wird. Wo der Boden schon mehr erschöpft ist, muß zur künstlichen Düngung mit Rasenasche oder Laub geschritten werden; am besten wirkt das Laub von derjenigen Holzart, welche auf dem betreffenden Felde erzogen werden soll.

Wird eine Pflanzschule ganz verlassen, so bleiben so viele Stämme auf ihr zurück, daß diese in Bälde einen geschlossenen