Haben Ritter nicht ihr Wort verpfändet, Zu bezeugen seinen Ehebruch?

Hat er meine Ehre nicht geschändet ?

Ist das nicht verbrecherisch genug ?

Es bedarf nicht, mich zu überzeugen,

Jetzt zerbrech' ich diesen gold'nen Reif, Mag nicht mehr dem Ehejoch mich beugen, Albert, Albert! sey zum Tode reif!

Kehrt er heim -mit Wurfgeschoß und Köcher Von der Jagd, wann sich die Sonne neigt, Werf' ich ihm ein Pulver in den Becher, Welches bald die rechte Wirkung zeigt. Diesen Tod Hab' ich ihm zugeschworen,

Und vollziehen will ich's ohne Scheu.

Jenes Kloster Hab' ich mir erkorenz Auf der Erde liebt kein Gatte treu!

Hin zur heil'gen Statte will ich wallen,

Wo ich schon als Kind so glücklich war, Meine Güter sollen ihr^ verfallen,

Und vor Gottes heil'gem Hochaltar Büß' ich reuvoll die begangene -Sünde.

Kinder, Gott sey Dank! die Hab' ich nicht; So befreit von jeder Erdenbinde,

Weih' ich mich bestand'ger Keuschheit Pflichtt