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Ich blicke zu Dir himmelwärts Nach Deinen heil'gen Höh'n; Verleihe mir ein frommes Herz, Erhör' mein heißes Fleh'n.

Des Sängers Trau m.

Schon wärmte Frühlingssonnenstrahl Die saatenreiche Flur,

Und Vogelfang erscholl im Thal,

Belebte die Natur.

Da schwankt' ein Sänger, voll von Harm, Zu einem moos'gen Sitz.

Der Tag war schön, war mild und warm; Da zuckte fern ein Blitz.

Schon rollten Donner dumpf und schwer, Die Wolken thürmten sich;

Der Wind trieb sie von Süden her In Massen fürchterlich.

Den Sänger schirmt' ein Felsenhang,

Wo ihn kein Regen traf;

Als er in Morpheus Arme sank,

Ihn labt' ein süßer Schlaf»