Dort wandelt Sie in sonnenlichten Hallen,
Dort, wo nur reine Engelsseelen wallen:
Zur Heil'gen ward Elisabeth erhoben:
Ihr frommer Wandel hatte Gott gefallen —
Hell strahlt die Glorie ihres Namens droben, Mit Sternen ist sein gold'ner Zug verwoben.
Ä.
Verzeih', wenn ich in tiefster Ehrfurcht wage,
Mich dir zu nahn mit Wünschen treu und rein, Sie Deinem hohen Namensfest zu weihn:
Kein Unmuthswölkchen trübe Deine Tage.
Fremd fey Dir Harm,-fern sey Dir jede Klage, Nichts Widriges mag jemals Dich bedräu'n.
Sey glücklich Du mit jedem Herzensschlage,
Ein Paradies mag Dir die Erde seyn-
Nichts störe Deiner Seele goldnen Frieden,
Das höchste Glück, das Fürsten wird hienieden, Verleih' Dir Gott zum schönsten Erdenlohn;
Des Himmels Erbe sey Dir auch befchieden,
Wenn Deine Engelsseel' nach Gottes Thron Zurück in's heimathliche Reich entfloh'n.

