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Es brach der Trennungstag heran,
Ein Strom von Zähren-floß; Beweglos blieb der harte Mann.
„Die Fluth, die ich vergoß,
Einst drück' sie zentnerschwer dein Herz;" Rief Bertha jetzt voll lindem Schmerz, „Hast du denn mit mir Armen Gar kein Erbarmen?"
„Nein,"" sprach der Vater, „„mein Beschluß Ist einmal festgestellt;
Ich andre nimmer den Entschluß Um einen Preis der Welt.""
Die Tochter folgt dem Vaterwort,
Auch bis zu dem entferntsten Ort.
Dort werden Stunden schlagen Zu bessern Tagen!
Kein Bitten half, kein weinend Fleh'n, Mitleidig doch zu seyn;
Auf seinem Willen blieb er steh-n,
Und ließ auf nichts sich ein.
Des Jünglings Herz war wie gepreßt, Weil er sich nicht bewegen laßt,
Und lächelt, da sie weinen,
Zu sterben meinen.

