Das war im Frühling, wo das Thal, Die saatenreiche Flur Und Blümchen schmückten ohne Zahl Die fGliche Natur.

Die Baume grünten rings umher, Doch Emils Frohsinn war nicht mehr Geschieden war die Traute,

Auf die er baute.

Mit düsterm Harm war er umhüllt:

Die 'Sehnsucht quälte ihn,

Die ihn mit süßem Schmerz erfüllt, Zu Bertha mocht' er siieh'n; Allein da war am Leinestrand,

Wo einst er die Geliebte fand,

Kein Trost für ihn zu finden, Und Freuden schwinden.

So unterlag er bald» dem Schmerz;

Es kam der sanfte Tod,

Und leitete ihn himmelwärts In's befs're Morgenroth. Hienieden hatt' er ausgeweint,

Und dort, mit Bertha schön vereint, Ist er im Reich' der Frommen Nun ausgenommen.