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Nicht umsonst war Dir das Kreuz verliehen, Welches Deine Heldenbrust geschmückt; Jetzt, wo stille Abendwolken ziehen,
Wandle ich von tiefem Harm gedrückt, Einsam, traurig um den Grabeshügel;
Doppelt, doppelt warst Du sonst mir werth; Doch die Zeit entfleucht, als hält' sie Flügel, Rastlos fort, und nimmer wiederkehrt.
Unter Lützow hast Du kühn gefochten,
Wärest Augenzeug', als Körner siel;
D'rum sey Dir auch dieser Kranz geflochten, Nicht entblatt're ihn des Zephyrs Spiel. Lass' denn ruhen Deine müden Glieder;
Denn Dein Tagewerk hast Du vollbracht; Aber ehrfurchtsvoll knie hier ich nieder:
Meines Herzens Dank sey Dir gebracht! —

