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St. Katharina.

(Nach einem Bilde von Cesare da Sesto in der Frankfurter Gallerie).

Wie schaust du stark, wie schaust du sanft, Du holdes Angesicht,

Stehst an des bittern Todes Ranft Und zagst doch nimmer nicht.

Der für dein ewig Leben In Tod gegangen war,

Der hat dir Muth gegeben Für jegliche Gefahr.

Du legst die Händlein alle beid'

Aufs herbe Holz der Qual,

Drauf senkt sich voll Ergebenheit Der milden Augen Strahl;

Als wär's ein ruhig Kissen,

Das harte, scharfe Erz,

Darauf du schlummernd missen Wolltest der Erde Schmerz.