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Was soll das Myrthenkränzlein doch In deinem Haar von Gold?
Das flochtest du dir eben noch,
Das schmückt dich wunderhold.
Du hast es dir gewunden Als Jesu Christi Braut, —
Ach ja, in wenig Stunden Wirst du ihm angetraut.
Wie schaust du stark, wie schaust du sanft, Du holdes Angesicht!
Stehst an des bittern Todes Ranft Und zagst doch nimmer nicht.
Drum bist auch bald geworden Ein Engel weiß und rein,
Gehst ein zur Himmelspforten —
Ach, könnt' ich bei dir sein!

