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Doch kommt die Zeit, da ist sie bleich Und wieder auch wie glühend Leuchten,

Und lange Nächte, wo so rerch Die heißen Thränen sie befeuchten.

Die Lippe, die so purpurn blüht,

Bom Lächeln träumerisch umflossen, .

Hat noch von keinem Kuß geglüht Als nur der Eltern und Genossen.

Doch einstens wird sie stumm und heiß Nach einem frernden Munde beben Und einstens flüstern innig, leis:

Er ist mein Tod, mein süßes Leben!"

Du junge Knospe! Und ich soll Dir sagen: Laß dich nicht umgarnen?

Der Liebe Becher Wermuth quoll Aus ihm so Manchem; laß dich warnen! Doch Knospen weckt des Lenzes Hauch, Unwiderstehlich ist sein Kommen;

Manche blüht lang, und manche auch Ja, manche auch ist schnell verglommen.