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Sieh wie mit Kraft die Berge streben, Wie Mannesherzen stolz und stark, Zum Himmel hoch die Gipfel heben Fest gründend in der Erde Mark.

Siehe der Reben froh Gelände Sich an die Berge schmiegen an;

So schlingt das Weib die treuen Hände Demüthig liebend um den Mann.

Und sieh den Strom so ruhig fließen In alter Lust, in alter Pracht,

Froh die vertrauten Ufer grüßen Und Lasten tragen, stolz, mit Macht.

Und sieh die Wolken langsam schreiten: Die ernste Stirn gekrönt mit Licht Durchwandeln sie des Himmels Weiten: Hebt sich dir mit die Seele nicht?

O wohl! im schier erstorbnen Herzen Ein neuer Frühlingsschmuck erglänzt!

Es wächst aus still verkühlten Schmerzen Des Muthes Fels, den Milde kränzt.