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Aus Thränen ist ein Strom geworden, Drin spiegelt sich ein göttlich Licht,

Und aus den hohen Wolkenpsorten Schaut Gottes Baterangesicht.

Denn all das Regen, all das Grüßen, All Lust und Leben in der Flur Ist Segenträufeln von den Füßen Der Engel meines Heilands nur;

Und all der Lenz im Herzen drinne, Der immer wieder aufwärts ringt Und über's Grab fo mancher Minne Stets wieder neue Blüthen schlingt,

Bon Einer Lieb' nur kann er stammen, Die einzig ist und nimmer weicht,

Bom Herrn nur, der mit Liebesflammen Ums ganze Weltgewichte reicht.

O Lieb', allüberall ergossen,

O Liebe meines einz'gen Herrn,

Lieb', die im Tod für mich geflossen,

Sei du mein Quell, sei du mein Stern!