87
Lob der Thronen.
(Anderer Text zu einer gleichnamigen Composition von Schubert)
Willst mit Lachen deine Sachen Führen du zum Ziel hinaus, —
Aus dem Sehnen, aus den Thronen Strömt allein doch Segen aus.
Wenn der Himmel im Getümmel Sich die Stirn mit Wettern krönt,
Sturm und Regen — Thränensegen — Isis, der neu die Flur verschönt.
Wenn mit süßen leisen Grüßen Lieb' ins Herze schleicht hinein, —
Maid, was sagst du? sprich, wie magst du Selig ohne Thronen sein?
Gibts ein Lieben ohn' Betrüben?
Gibt es Minne ohne Leid?
Wächst im Herzen ohne Schmerzen Je die rechte Freudigkeit?

