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Die letzte wilde Rose.
(Mach diesen Strauch mein Sohn, hier ists der letzte, den die Gewalt der Mutter Erd' enthebt; mir vielen andern hat er ausgelebt, deff Bliithe innig oft dein Aug' ergötzte.
Das Schön' ist hin und diese Flur wird trübe; doch hat der Käufer seinen Zweck erreicht, wenn Seelergliickung nun dem Mammon weicht, die hohe Rose niedrer Runkelrübe.
Werrhreich'rer Blumen magst du künftig warten, hältst du nur fest an Gott und der Natur, mit treuent Eifer- folgend ihrer Spur, dir selber schaffend den Erholungsgarten.
Groß ist der Weltenbau, schön und erhaben, ob Vieles auch dem Wechsel d'rin erliegt; das Brett zerfall, auf dem man dich gewiegt; das Edle diene dir, um dich zu laben.

