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Zwölftes Kapitel.

,, Wahrhaftig, Jakob, " rief ich lautlachend, ,, das Heiratyen reiße, hier herum so ein, daß man -sich dessen bald nicht mehr wird erwehren können. u

,,Es ist auch recht gut, Herr Wilm- Wäre es meinem Kopfe nachgegangen, Sie hätten längst ein hübsches Weibchen an der Seite. Dergleichen vertreibt die überflüssigen Gedan­ken am allerbesten. Und denken Sie, Herr Wilm, wenn man alt wird, und seine eigne Jugend groß und klein um einen herumsteht, und die Frau kommt und sagt freundlich: Weißt Du wohl, Alter, wie wir vor zehn, und zwanzig Jahren so vergnügt waren, und nun erzählt sie aus den alten Zeiten die Dinge so umständlich, daß man noch einmahl darinn zu leben glaubt. Außer der Ehe, Herr Wilm, kann man das für alles Geld nicht haben, we­nigstens nicht so- Wollte Gott, meine selige Frau lebte noch! Indessen man muß zufrieden seyn M't den Kindern."

Mein Jakob handelte dieses Kapitel noch lange ab, und man darf sich nicht wundern, daß ich mir dies) und manches von ihm gefallen ließ. Seiner Ehrlichkeit wegen hatte ihm mein