Erstes B u ch.
Erstes Kapitel. '
Ser Gerichtsdirektor, mein Jakob und ich, wir wußten alle drey nicht was der selige Onkel mit feinem Testamente hatte sagen wollen. Er hatte vormahls oft geäußert, daß ich einmahl künftig für seine Leute sorgen würde. Er hatte geäußert, daß er keine Legate aussetzen wolle, und ich sein nächster Erbe wäre. Da das auch seine Richtigkeit hatte, so durfte er nur sterben, und alles war abgethan. Das erste geschah lei-' der wirklich, aber — in seinem Pulte fand sich die Nachricht, daß er ein Testament im Amthause der Residenz niedergelegt hätte. Das Bedenklichste dabey war sein heimliches Betreiben der Sache.
Ich zerbrach mir den Kopf, ob ich etwa dem Oükel Ursache zum Mißvergnügen gegeben habe. Hm! Dreyßiq Jahr lang hatte ich, außer der praktischen Ökonomie, fast alles mögliche
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