- y8 -

reit- Das bunte Kleid worein der Herbst die benachbarten Baume gehüllt hatte, lag im Glanze der Sonne, wie die schönsten Frühlings­blumen vor uns da. Auf der Brücke bewegte sich das Leben in mannichfacher Gestalt. Noch nicht von des Tages Arbeiten ermattet , waren die verschiedenen Bestrebungen alle in frischer Kraft, während ich ohne Leben da saß, und mich nicht enthalten konnte dem naseweisen Strohhütchen, das meine dumpfen Meditationen zuweilen durch einen leichten Kopfstoß unter­brach, die finstersten Blicke zuzuwerfen.

Zehntes Kapitel.

§>er schwankende Hut kam mir indessen wieder aus dem Sinne, sobald ein Kästchen das unter dem Sitze gestanden hatte, von der Bewegung des Wagens allmählig hervorrückte und jetzt meine Füße ein wenig berührte.

Was nur der fatale Kasten im Wagen soll " rief ich höchst verdrüßlich.

,, Weibsrgepack l " antwortete mein Reise­gefährte leicht hin.

,, Düs dachte ich mir wohl- v/

,, Sie scheinen eben keine Vorliebe für das andre Geschlecht zu haben? "