sehen, baß die erste Antwort anfdieselbe: »weil nur cilf Patriarchen waren, nachdem Joseph verkauft uud für verloren gehalten worden", eben so sehr auf das Judenthum hindeutet, als die Worte, welche nach der Eidesleistung von dem Meister gesprochen wurden: Funda merum Genio J und die Libation, welche dabei start gefunden haben soll, sich auf das Jjici/ denthum beziehen. Das bei der Eidesleistung erfordere liehe Auflegen der Hand auf das erste Kapitel des Evan/ gelii Johannis beweiset eben so wenig zum Nachtheil der Juden, weil hier der Inhalt desselben auf Johannes den Täufer, der bekanntlich ein Jude war, bezogen wird. — Uebrigens rarhe ich dem Juden, der ein Werk/ maurer werden will, nach Oesterreich zu gehen, wo die Zunft ihn, seines Judcnthums wegen, nicht ausschlicßcn darf, seitdem Kaiser Joseph regiert hat. Will aber ein Jude Freimaurer werden, so kann es ihm aller/ dings widerfahren, daß er in den Logen gewisser Systeme, bloß seines Judenthums wegen, keine Auf/ nähme findet, wenn er auch übrigens der schätzbarste Mann wäre-
Um zu beurtheilen, ob diese Systeme Recht haben, muß man zuerst fragen: ob denn die Freimaurerei zum Christenthume gehöre, und ob sie dasselbe voraussehe? Ich zweifele gar nicht, daß gerade unter denen, welche cs sehr übel nehmen, wenn man die Freimaurerei nicht älter sinden will, als das Christcnthum, die Meisten, Allerdings! antworten werden. Mit diesen wäre also nicht zu disputiren. Wenn aber auch andere, welche die

