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Neigung gegen solch eine Jungfrau ergrif­fen, die da, wo sie sich zeigte, alle Her­zen bezauberte, strömten in begeisterter Stimmung ihre Gefühle aus und besangen in Lobgedichten die Vorzüge der einzigen Susanna. Die, welche ihre Empfindun­gen nicht in poetischer Form ausdrücken konnten, rühmten sie in prosaischer Rede, wo sie theilnehmende Hörer zu finden glaubten. Die Liebe so manches Mannes gegen seine Gattin wurde auf eine Weile kauer, wenn er Helkias Tochter gesehen, wenn er sie sprechen gehört hatte, und sie, indem er eine Vergleichung anstellte, hoch -über den Rang der Schönheit stellte, den seine Vertraute behauptete.

Einnehmender, entscheidender für den wahren Werth der bewunderten Jungfrau, als alle körperlichen Reize, die auf- und verblühen, war die Unschuld, die zarte Empfindsamkeit und Güte, die religiöse Stimmung, das ganze veredelte Wesen, was ihr Alter schmückte. Sie achtete diese höhere Weihe ihres Geistes und Herzens

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