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selbst theurer, als jene vergängliche Schönheit, mit der die eitle Thorheit sich brü- ster, welche, ohne innere, feste Tugend und sittlichen Gehalt so mancher Unkundigen und Gefallsüchtigen schon oft da§ Grab der Ruhe, der Freude und Ehre bereitete»
Ein Vater mit frommer Seele, getreu im Dienste seiner Pflichten- ohne Fehl in seinem Wandel, erfahren und liebreich, voll weisen Rathes und ernster War- ' nung; eine Mutter mit weichem, zärtlichem, religiösem Sinne, der die reine, unschuldsvolle Gemüthsbildnng eines weiblichen Wesens als die rechte Frauenwürde erschien, diese beiden veredelten Seelen waren der Kindheit Susanna's wie Engel zugesellt, die sie, nach Seele und Leib, vor jeder Verkrüppelung und Verwahrlosung bewahren sollten.
Außer der Mutter besorgte die körperliche Pflege und Aufsicht der geliebten Tochter eine erprobte, bedächtige und vorsichtige Wärterin, mit Namen Elisabeth,

