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schaft, welche zu ihm kam, die er mir sei» ner Gattin und Tochter besuchte, war ge­wählt und klein, und hier empfing Su- sanna jene Urbanität und Politur eines bescheidenen, sanften, gefälligen und un­gezwungenen Betragens. Fern von den oft fchöngefarbten und geschminkten Lastern der großen Welt, wurden ihr nur Beispiele frommer Weiblichkeit dargestellt, an deren Beschauung sich ihre Tugend erstarkte, an denen sie sich erhob, die ein begeistertes Streben, ihnen nachzuringen, in ihr ent­stammten.

Jetzt, in ihrem achtzehnten Jahre, blühte die herrliche Jungfrau in vollkomm- ner Schöne. Etliche Jünglinge von an­gesehenen und reichen Familien suchten, unter irgend einem gültigen Vorwände, sich den Eingang in HelkiaS Hans zu verschaffen, um sich der Tochter zu nahen und mit ihr das Bündniß der Liebe anzu­knüpfen. Es gelang ihnen nie, das Mäd­chen allein zu sprechen, daher durften sie einen gesetzten, freundlichen Ernst in der

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