( II )
Unterredung mit ihr nie verleugnen, und zu schmeichelnden, verfänglichen und lok- kenden Worten nicht hinschweifen. Da sie aber Helkias nach ihrer sittlichen Würde, im Vergleich mit seiner Tochter, viel zu leicht wogen, und nur mit äußerem Firniß, wie er in der Mode ist, glänzten, da er sie selbst beobachtete und genaue Erkundigungen über sie, von unpartheischen Freunden, einzog, wußte er ihnen weitere Besuche zu verleiden, und ihre täuschenden Hoffnungen zu vereiteln. ,,Das Haus, wo eine mannbare Tochter lebt," sagte er, ..müssen Eltern, denen die Sorge für ihren Ruf anvertrauet ist, von Jünglingen rein halten.. Auch den Schein deutet man oft böse, und der Verdacht hat oft eben so traurige Folgen, als die Wahrheit eines begangenen Verbrechens. Wen ich meiner Susanns nicht würdig erkläre, den halte ich fern von ihr. Besser, daß Andere auf mich zürnen und mich einen Unartigen nennen, als daß sich meine

