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Bewegung, auf jeden Mienenzug und je­des Wort ihrer Tochter achtete, war die Umwandlung, welche mit derselben vorge- garrgen war, keineswegs unbemerkt ge­blieben. Sie hatte darüber mit ihrem Gatten gesprochen und Beide waren der Meinung, den Zeitpunkt ruhig abzuwar­ten, bis Sufanna das Gesiandniß ihrer neuen Gefühle selbst offenbarte. Ohne daß man sich entsinnen konnte, daß sie eine zärtliche Neigung gegen einen Jüng­ling bestimmt verrieth, wußte man es doch, daß es die Liebe war, deren Zauber sie empfand. ,,Sie wird," sagte der Va­ter,wenn auch die Flamme der Zärtlich­keit in ihr auflodert, ohne unser Wissen keinen Schritt thun, und vor andern Miß­griffen, die die Leichtsinnige unüberlegt, vom sinnlichen Rausche trunken, nur zu oft begeht, sichert sie die beschützende Macht der Religion, die in ihr festgewur­zelte Unschuld und die Liebe, die sie zu uns hegt, welche sie mit ungetrübtem Glanze erleuchtet."