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Nur Eins tadle ich, meine Su­sanns," entgegnete die Mutter, daß Du uns ein Geheimniß verschwiegst, von dem Du selbst nicht wußtest, wie Du es deu­ten -solltest. Wisse, es ist die Liebe, die der Schöpfer unserer Seele einpflanzte, die mit der Reise unserer Jahre erwacht; Liebe, auf die sich das Fortbestehen unseres Ge­schlechts gründet; Liebe, die über jede an­dere zärtlicbe Neigung, der wir sonst fähig find, uns unendlich erhebt. Sie verwan­delt uns die Erde in ein Paradies und giebt uns Wonnen zu genießen, die wir noch nie empfanden Bertraue Dich mit ihr Deiner Mutter an, Du bedarfst mei­ner Führung, wenn sie Deiner Ruhe nicht gefährlich werten, wenn sich Dir das hei­tere Licht, mit dem sie Dich umglanzt, nicht in eine kummervolle Nacht verwan­deln soll. Wie kannst Du Dir daS als Sunde anrecknen, was nicht sträflich ist, was der Schöpfer mit unserm Wesen aufs innigste verwehre, woraus sein Segen ruht, wenn wir ihn nicht durch ergend Schuld