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Welt nicht geben kann. Oft umschwebt mich ftin Bild, das mir wie eine Engels­gestalt erscheint, aus dessen Miene, Wort und Lhat eine Frömmigkeit spricht, wie Du sie mir im himmlischen Glanze so oft zeigtest. Wie habe ich's versucht, mich selbst zu überwinden, diese Gefühle zu be­siegen, die mir die Ruhe, den Frieden^ der sonst in mir wohnte, rauben! Eine große Last hast Du mir abgcnommen, ich mußte sie allein tragen, wenn Du mich wieder zu der frohen, heitern Stimmung bringst, die sonst meinem Leben alle Reize gab. Mutter, ist's Sünde, daß ich so bin und nicht nnders seyn kann, ift'S Sünde? Bin ich darum Deiner Liebe und Achtung weniger werth? Darf ich nicht mehr mit dem kindkichfreien Geiste zu Gott aufschauen? Hab' ich an der Tugend verloren, zu der Du mich erzogst, die ich noch mit ganzer Seele verehre? Mutter, widerlege diese Zweifel, bringe mich mit mir selbst zur Gewißheit. Tadle mich, zürne mir, wenn fch sündlich fehlte."