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wartet, das sie sich in ihren Einbildungen erzauberte. Wenn dies wäre, und ihm ' fehlte die Tugend, wenn er auch alle an­dern Vorzüge seines Geschlechts besäße, würdest Du die Wahl Deiner Tochter bil­ligen? Würdest Du sie den Armen eines »überlassen, dem das Heilige nicht heilig ist, dem die erste aller Eigenschaften fehlt, die Friede, Freude und Treue ins eheliche Leben bringt, seine Bitterkeiten versüßt und es zur Uebungsschule ehrwürdiger Pflichten erhebt, in deeen Glanz wir wür­dig euf der Bahn zum Himmel gehen? Du weißt's, in Babylon, der lasterreichen Stadt, wo man sich der Frechheit aller Art, die sich mit dreister Stirn geheimer Sünden rühmt, nrcht schämt, wo Heiden abscheuliche Gräuel üben , die Manche un­seres Volks beflecken, kann man Unschuld, Keuschheit und reine Seelen, die sie lie­ben, nur selten finden. Was hat es unS für Mühe gekostet, unsere Tochter vor dem ansteckenden Gifte der Verführung zu be­wahren! Wrr hier mit Wahrheit sagen