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freier Unbefangenheit in der Nahe des Jünglings halten zu können. Sonderbar rvar's ihr, daß sie sich zu ihm, wie zu einem Geliebten, hingezogen fühlte, der ihr nie den schwächsten Beweis gab, daß er sie höher, als alle andere Mädchen, achte. Daß ihr der heutige Tag ein wich­tiges Geheimniß enthüllen werde, das glaubte sie gewiß; doch welches, das konnte sie jetzt nicht entrathseln."

,,Sitzest Du doch in so tiefen Gedan­ken," sagte Helkia zu ihr, ,,als ob Du die. Entscheidung Deines Schicksals erwar­tetest. Fröhlich, dachte ich, müßtest Du seyn, da Dir das Wiedersehen einer Freundin und das Vergnügen, Dich un­ter guten Menschen glücklich zu fühlen, l-evorsteht. Ordnest Du etwa Deinen An­zug schon im Geiste und kannst den nicht finden, der Dir am besten gefallt und mit dem Du am meisten gefallen willst? Eine solche Wahl machte Dir doch sonst keine Unruh?",,Auch jetzt nicht," erwkederre Susanna.Vater, Du weißt es ja, ei-