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Und ich werde also nie mehr Ihre Flöte hören?" sagte Rosa wehmüthig, die sanften, braunen Augen, in denen der Mond glänzte, zu ihm erhebend.

Lieben Sie mein Flötenspiel?" fragte Walther schnell.

Ich liebe es nicht nur, sondern ich bewundere es auch."

Und was zog Sie darin so besonders an?"

Ein wunderbares Etwas, das ich Ihnen nicht nennen kann, über das ich mir selbst nicht klar bin," sagte Rosa leise.

O sagen Sie, daß sich unsere Herzen in der Musik begegneten, verstanden, sagen Sie, daß Sie mein Bild, mein Selbst in den Tönen fanden, während ich mich bemühte, in denselben das Ihrige in all seiner überirdischen Schönheit meinem sehnenden Herzen vorzuzaubern. O, sage das> Rosa, sage, daß Du mich liebst und Du machst mich zum Seligsten der Sterblichen."

Er war auf das Knie gesunken und seine flammenden Augen schauten flehend zu ihr empor.

Ueber Rosa's Wangen goß sich purpurne Röthe, wäh­rend sie sich zu ihm herabneigte, so nahe, daß ihre Locken seine Stirn berührten. Kein Wort kam über ihre halbge­öffneten Lippen, aber in dem Blicke ihres schüchternen Auges lag mehr ausgedrückt, als die Sprache zu sagen im Stande ist. Walther schlang seine Arme um die Liebliche und flüsterte leise:Meine Rosa, mein Weib!"

Und sie lehnte das kleine Haupt an ihn und blickte vertrauensvoll zu ihm empor. Ihr Shawl war herabge­sunken und der Mond hob die blendende Weiße ihres Nackens