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die Ueberwundenen flüchten, und lassen den Preis des Kampfs den Siegern.
Vielleicht hat der Affe Kees, welchen Le Vail- la n t auf seiner Reise durch Südafrika mit sich führte, zu einer von diesen beiden Arten gehört. Er war der wachsamste Hüter von dem Lager seines Herrn, weit wachsamer als die Hunde, die oft erst durch sein Geschrei in Allarm gesetzt wurden. Diese verließen sich, in Vertrauen auf seine UntrüglickMt, ganz allein auf ihn.
Früchte oder Wurzeln, die weder Le Valllant noch die chn begleitenden Hottentotten kannten, rührte niemand an, bevor nicht Kees davon gekostet statte, und wenn dieser sie liegen ließ, hielt man dieselben für schädlich. Er faßt/, um die Wurzeln aus der Erde zu ziehen, mit den* Zahnen das Kraut der Wurzel, stemmte die Vorderpfoten gegen den Boden, und zog den Kopf zurück. Gelang es auf diese Weise nicht, so ergriff er das Kraut wie zuvor, und überschtug sich dann mit dem Hintertheil deS Körpers überden Kopf weg, wie man es bei einem Purzelbaum macht. — Durch diese Erschütterung wurde die Wurzel fast jedesmal locker. Oft aber, wenn die Wurzel keine Blätter mehr hatte, mußte ihm sein Herr mit seinem Dolche oder Messer zu Hülfe kommen , und die Erde um dieselbe her aufräumen, wiewohl er selbst schon das nämliche mit seinen Pfoten zu thun versuchte.
Die guten und saftigen Wurzeln waren in diesen Gegenden Afrikas in manchen Zahrszetten, wo der Erdboden und alle Quellen und Flüsse versiegt waren , eine große Wohlthat, und Kees hatte selten Luft, dieselbe» mit seinem Herrn zu theilen, besonders hätte er eine Art Wurzeln gern allein behalten. Hatte er einen Vorsprung, so fraß er sie eiligst hinunter, und sah daber immer auf den Herrn, und maß die Schritte, die dieser noch bis zu ihm hatte, indem er ihn mit unverwandten Augen ansahe. Kam ihm sein Herr zu früh über den Hals, so steckte er dre Wurzel sogleich in die Backentasche — eine Ohrfeige nöthigte ihn dann, dem Herrn seinen Antheil herauszu. geben. Merkwürdig ist es, daß er deswegen ketnen Groll auf seinen Herrn warft

