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Der Zager setzte mit seinem neuen Gefährten die Wanderung ruhig fort, bis plötzlich der Affe von seiner Schulter sprang, wie rasend ein Stück Weges in den Busch hinein lief, und jammerte und schrie, daß der ganze Wald davon wiederhallle. Der Jäger, verwun­dert darüber, folgte ihm. Wie erschrack er, als er den Affen bei einem blutigen Leichnam sitzen fand, um wel­chen rings herum todte Affen lagen. Es war leicht zu errathen, was hier vorgegangen war. Der Affenführer war von Räubern erschlagen worden, und nur dieser ein­zige Affe hatte sich gerettet.

Der Jäger fand nicht rathsam lange auf diesem Pla­tze zu verweilen. Er packte seinen Affen hurtig auf die Schultern, hielt ihn fest, verdoppelte seine Schritte, und faßte den Vorsatz den Vorfall im nächsten Städtchen anzuzeigen. Nachdem er daS wirklich ausgeführt hatte, begab er sich in die Schenke. Hier saß der Affe ruhig und tiefsinnig, ohne einen Menschen zu beleidigen; als aber, etwa nach einer halben Stunde, ein gutgekleidetrr Mensch hereintrat, sprang er sogleich mit der grimmig­sten Wuth auf ihn los, und konnte kaum von ihm los­gerissen werden. Dieses siel auf man schickte nach den Gerichtsdienern, und verhaftete den Menschen. Noch ehe em Paar Stunden verliefen, ergab es sich, daß der Verhaftete der Anführer einer Räuberbande sey, die den Affentreiber ermordet hatte.

Die Paviane

findet man in Asien, Afrika und auch in Amerika, von verschiedener Grösse. Sie haben Backentaschen, einen kurzen runden Schwanz, am Gesäß Schwielen, und meistentheils eine wilde Gemüthsart, und sind unbändig. Was bei den Pavians überhaupt dem Menschen am ähn­lichsten ist, sind die Hände.

So wild und unbändig aber auch diese Thiere sind, so gehören sie doch Nicht zu den Fleischfressenden Thieren, sondern nähren sich von Wurzeln, Früchten und Getreide. Wenn sie eine Obstpflanzung plündern wollen, stellen sie Schildwachen aus, und formtreu eine Linie, in welcher