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sammelten sich verschiedentlich, runzelten die Stirne, knirschten Mit den Zähnen, und schienen zwar ihren Ver­folger angreifen zu wollen, führten es aber nicht aus. Das Thier ist klein und kaum einen Fuß lang.

Der Predlgeraffe, (schwarze Brüllaffe)

oder die Ouarine, findet sich, wie alle nun noch folgen­den Affen, bis auf den Roloway , nur m der neuen Welt. Er und d»e nachfolgenden unterscheiden sich sattsam von den vorigen Meerkatzen dadurch, daß sie weder Backen- taschen noch Gesäßschwielen haben.

Zn den Wäldern von Guiana und Brasilien fin­det man diese Affen in großen Scharen. Manche derselben sind so groß wie die Paviane; sie haben schwarze weiche Haare und einen Wickelschwanz. Markgraf, in der Geschichte von Brasilien, erzählt, daß diese Affen sich Morgens und Abends versammelten; einer von ihnen setzt sich auf einen erhabenen Ort, une gibt den andern mit der Hand ein Zeichen, sich rund um ihn her niederzuse- Hen, gleichsam auf seinen Vortrag zu hören. Sobald sie alle sitzen, fängt einer an so überlaut zu schreien, daß man meinen sollte, sie schrien alle zugleich, da sie doch in der That still sind, und erst dann anfangen, in vol­lem Chor ihre Stimmen zu erheben, wenn der andere ihnen mit der Hand ein Zeichen dazu gibt. Auf ein neues Zeichen nnt der Hand sind alle wieder stille, und der erste predigt nun wieder allein. Endlich trennt sich die Versammlung.

Der abscheuliche Lärm, den diese Thiere machen, und der mehr erne Art Heulen ist, hat seinen Grund in einer Art knöchernen Trommel in der Kehle, in deren Hölung sich der Schall verstärkt.

Die Weibchen tra^-'n ihre Kinder auf dem Rücken und springen mit ihnen von Baum zu Baum. Die Zun­gen umfassen den Leib der Mutter da, wo der Leib am schmälsten ist. Sie sind verwegene Thiere, die den ein­zelnen Vorübergehenden necken, und leben von Obst, Hül­se, ifrüchren, Znsekte» u. s. w. Die südamerikanische» Zrrdianer essen das Fleisch derselben gern, und auch emi»